Mit dem Beginn des antibiotikafreien Zeitalters werden pelletierten Futtermitteln zunehmend hitzeempfindliche Substanzen wie Probiotika zugesetzt. Daher hat die Temperatur während der Futtermittelherstellung einen entscheidenden Einfluss auf die Qualität der Pellets. Ist die Temperatur zu hoch, werden diese Substanzen abgetötet. Ist sie hingegen zu niedrig, werden die Bakterien im Pelletfutter nicht vollständig abgetötet, was zu einer minderwertigen Pelletqualität führt. Um den Einfluss der Temperatur auf die Testergebnisse zu minimieren, untersucht diese Studie den Einfluss der Temperiertemperatur und des Matrizenöffnungsverhältnisses auf die Pelletqualität bei niedrigen Temperaturen. Ziel ist es, die Pellets nach der Rohstoffreifung unter diesen Bedingungen zu prüfen und festzustellen, ob sie die Anforderungen an die Partikelqualität erfüllen. Die Studie liefert wichtige theoretische Grundlagen für die Herstellung von Tierfutterpellets.
2.1 Die Hauptbestandteile des Versuchsfutters und der Pelletrohstoffe sind: Mais, Fischmehl, Salz, Methionin, Threonin usw. Der Mais wird zu feinen Partikeln mit einer Korngröße von 11,0 mm vermahlen. Anschließend werden die Rohstoffe entsprechend den Nährstoffanforderungen dosiert und gereift. Nach dem Abkühlen werden hitzeempfindliche Substanzen wie Probiotika hinzugefügt und das Futter abschließend zu Pellets verpresst. Die Temperaturen der konditionierten Futterpellets betragen üblicherweise 60, 50, 40 und 30 °C. Das Verhältnis von Länge zu Durchmesser der Matrizenlöcher beträgt üblicherweise 7:1, 6:2 und 10:1. Basierend auf den Testmaterialien werden 300 mg/kg probiotische Substanzen zugesetzt. Die Temperatur des Pelletfutters muss ebenfalls konditioniert werden, um die Aktivität der Probiotika zu erhalten. Zusätzlich werden pro Kilogramm Pelletfutter Vitamine zugesetzt, um sicherzustellen, dass die Nährstoffzusammensetzung des Pelletfutters den nationalen Futtermittelvorschriften entspricht.
2.2 Probenahme und Probenentnahme
Um sicherzustellen, dass das hergestellte Pelletfutter den Qualitätsstandards entspricht, ist es nach der Herstellung des Pelletfutters notwendig, stichprobenartig Pelletfutter zur Qualitätskontrolle auszuwählen.
2.3 Normen und Methoden der Qualitätsprüfung
2.3.1 Verkleisterungsgrad der Stärke
Bei der Prüfung des Verkleisterungsgrades von Stärke in pelletierten Futterproben kann das Personal Amylase zur Bestimmung des Verkleisterungsgrades einsetzen. Dazu wird Amylase zur Stärke gegeben und die chemische Reaktion zwischen Amylase und Stärke gemessen. Anschließend wird Jodlösung hinzugefügt und der Verkleisterungsgrad der Stärke anhand der Farbintensität der Reaktionslösung beurteilt.
2.3.2 Härte der Futterpellets
Um die Qualität von Pelletfutter zu prüfen, muss auch dessen Härte getestet werden. Die Härtenorm für Pelletfutter sollte den entsprechenden Informationsquellen entnommen werden.
2.3.3 Toleranzindex für Pelletfutter
Das Pelletfutter wird in den Drehteller gegeben und 20 Minuten lang mit 50 U/min gedreht. Nach dem Anhalten wird das Pelletfutter entnommen und die verbleibende Masse in m³ gewogen.
3. Testergebnisse
3.1 Einfluss von Futtermittelqualität, Temperatur und Lochdurchmesserverhältnis auf Qualität und Härte von Pelletfutter. Dieses Experiment untersucht hauptsächlich die Veränderungen der Pelletfutterqualität unter Niedrigtemperaturbedingungen. Als Hauptrohstoffe dienten Mais, Sojaschrot usw., die verarbeitet und gereift wurden. Anschließend erfolgte die Granulierung bei niedrigen Temperaturen. Es zeigte sich, dass die Pelletfutterqualität nicht nur vom Rohstoffverhältnis, sondern auch vom Durchmesser der Matrizenlöcher der Verarbeitungsmaschine abhängt. Höhere Temperaturen bei der Pelletfutterherstellung führen zu einem größeren Verhältnis von Durchmesser und Länge der Matrizenlöcher und damit zu einer höheren Pelletfutterhärte. Dies beeinträchtigt jedoch die Aktivität der Probiotika im Futter und erhöht den Energieverbrauch bei der Pelletfutterherstellung. Die Testergebnisse zeigen, dass die Pelletfutterproduktion unter diesen Bedingungen erfolgen muss, um die geforderte Qualität zu gewährleisten.
3.2 Einfluss der Konditionierungstemperatur und des Matrizenlochdurchmessers auf den Verkleisterungsgrad von Stärke in Pelletfutter. Nach einer Reihe von experimentellen Untersuchungen wurde festgestellt, dass die mechanische Konditionierungstemperatur und der Matrizenlochdurchmesser einen sehr wichtigen Einfluss auf den Stärkeverkleisterungsgrad von Pelletfutter haben. Bei gleichen Temperaturbedingungen ist der Einfluss eines kleineren Matrizenlochdurchmessers auf den Verkleisterungsgrad der Stärke im Pelletfutter umso größer.
3.3 Einfluss der Temperiertemperatur und des Verhältnisses von Matrizenlochdurchmesser zu -länge auf den Probiotika-Gehalt im Granulat. Nach einer Versuchsreihe wurde festgestellt, dass die Aktivität der Probiotika stark von der Temperatur beeinflusst wird. Eine zu hohe Temperatur während der Pelletierung reduziert die Probiotika-Aktivität direkt. Um den Probiotika-Gehalt während der Pelletierung zu erhalten und die Qualitätsstandards zu erfüllen, ist es daher notwendig, Pellets bei niedrigen Temperaturen herzustellen.
4. Schlussfolgerung
Durch diesen Test konnte festgestellt werden, dass Qualität, Härte und Anzahl der Probiotika im Pelletfutter nicht nur von der Produktionstemperatur, sondern auch vom Matrizendurchmesser beeinflusst werden. Studien ergaben, dass die Verwendung von gereiften Rohstoffen bei niedrigen Temperaturen die Qualität und Härte des Pelletfutters verbessert. Bei gleicher Temperatur führt ein höheres Matrizendurchmesserverhältnis zu einer besseren Pelletproduktion, allerdings steigt auch der Energieverbrauch im Zuführprozess. Experimente zeigten, dass die optimale Lösung für die Pelletfutterproduktion die Verwendung einer Anlage mit einem Matrizendurchmesserverhältnis von 6:1 bei einer Temperatur von 65 °C ist, um Pelletfutter höchster Qualität herzustellen.
Veröffentlichungsdatum: 10. Januar 2024










