Die Qualität von Fertigfutterpellets ist die Grundlage für die gesunde Entwicklung der Futtermittelindustrie und steht in direktem Zusammenhang mit der Produktionseffizienz der Tierhaltung, den Interessen der Verbraucher und dem Ruf des Futtermittelherstellers. Gleichzeitig ist die Stabilität der Futtermittelprodukte eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung der Futtermittelindustrie und der Tierhaltung. Bei der Herstellung von Pelletfutter besteht jedoch häufig das Problem, dass die Qualität des Endprodukts nicht der Rezeptur entspricht.
Zu diesem Zweck sollten zunächst die Faktoren analysiert werden, die die Qualität von fertigen Pelletfutterprodukten beeinflussen, und anschließend sollten wirksame Lösungen gefunden werden.
1. Einfluss der Futtermittelrohstoffqualität: Rohstoffe bilden die Grundlage für die Qualität von Fertigfuttermitteln. Die Rohstoffe für Futtermittelwerke stammen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Selbst bei gleichen Rohstoffen variiert der Nährstoffgehalt aufgrund von Herkunft, Sorte, Bodenbeschaffenheit, Erntemethode, Reifegrad zum Erntezeitpunkt, Verarbeitungsmethode, klimatischen Bedingungen, Feuchtigkeitsgehalt, Schimmelbefall usw. erheblich. Besonders in Zeiten knapper Futtermittelrohstoffe ist die Sortenvielfalt größer, die Qualität geringer und Verfälschungen treten häufiger auf. In solchen Fällen ist eine sorgfältige Rohstoffanalyse unerlässlich. Dazu gehört das Sammeln und Ordnen von Daten zu gängigen Rohstoffen, die Prüfung von Fertigprodukten sowie die Ermittlung von Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Rohstoffe. Auch die Lagerdauer der Rohstoffe beeinflusst ihren Nährwert, insbesondere bei Zusatzstoffvormischungen. Instabile Zusatzstoffe zersetzen sich schnell unter dem Einfluss von UV-Strahlung und Oxidation. Vitamine oxidieren leicht, und Sulfate nehmen leicht Feuchtigkeit auf und geben sie wieder ab.
2. Die Genauigkeit der Zutaten beeinflusst die Zusammensetzung und damit direkt die Qualität des Endprodukts. Bei der Rezepturentwicklung wird üblicherweise eine Genauigkeit von zwei Dezimalstellen angestrebt, in der Praxis ist dies jedoch nicht immer möglich. Die Dosier- und Messtechnik im Futtermittelwerk ist entscheidend für die präzise Umsetzung der Rezeptur. Bei computergesteuerter Dosierung hängt die Genauigkeit der Dosierung maßgeblich von der sorgfältigen Planung der Rohstoffe ab.
3. Einfluss der Mischgleichmäßigkeit: Die Mischgleichmäßigkeit ist ein wichtiger Qualitätsindikator. Sie gibt an, ob die tatsächliche Zusammensetzung des Produkts oder auch jeder einzelnen Futterportion für Nutztiere und Geflügel der Rezeptur entspricht. Die physikalischen Eigenschaften von Vormischungen variieren aufgrund von Spurenkomponenten stark, und die Zugabemenge einiger Komponenten ist sehr gering, was eine gleichmäßige Verteilung zusätzlich erschwert. Die Faktoren, die die Mischgleichmäßigkeit beeinflussen, lassen sich im Wesentlichen in drei Aspekte unterteilen:
3.1 Ausrüstung: Mangelhafte Ausrüstung, unzureichende Leistung oder verschlissene Mischgeräte beeinträchtigen die Mischgleichmäßigkeit.
3.2 Physikalische Eigenschaften von Pulverpartikeln. Moderne Mischfuttermittel sind Produkte, die viele verschiedene Komponenten enthalten. Viele dieser Komponenten unterscheiden sich stark in Partikelgröße, -form, Dichte und Zugabemenge, was sich alles auf die Mischhomogenität auswirkt.
3.3 Betriebsbedingungen: Dazu gehören das Mischungsverhältnis der einzelnen Komponenten im Mischgut, der Beladungskoeffizient (eine Überschreitung der Auslegungsmenge beeinträchtigt die Mischhomogenität erheblich), die Zuführmethode, die Zuführreihenfolge, die Zuführgeschwindigkeit, die Mischerdrehzahl und die Mischzeit usw. – all diese Faktoren sind für eine gleichmäßige Mischung wichtig und haben Einfluss.
Veröffentlichungsdatum: 19. Januar 2024










