Die Zahlen hinter dem Wandel
Der globale Markt für Tierfutter überschritt 2025 die Marke von 420 Milliarden US-Dollar. Prognosen zufolge wird er bis 2034 auf über 640 Milliarden US-Dollar anwachsen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von knapp 5 % entspricht. Der asiatisch-pazifische Raum produziert bereits mehr als ein Drittel des weltweiten Futtermittelvolumens, angeführt von China, Indien, Vietnam, Indonesien und Thailand. Mit dem Wachstum der Vieh- und Aquakulturbranche in der Region steigt auch die Nachfrage nach Maschinen, die Rohstoffe zu Fertigfutter verarbeiten.
Weniger beachtet, aber ebenso wichtig, ist die parallele Entwicklung der Lieferkette für Komponenten von Futtermittelmaschinen. Ringmatrizen, Walzenhüllen, Hämmer, Siebe – die Verschleißteile, die den Betrieb von Futtermühlen gewährleisten – werden zunehmend von spezialisierten Herstellern in China und Südostasien bezogen. Dies ist nicht nur eine Kostenfrage. Es spiegelt vielmehr das Zusammenwirken von Fertigungskapazitäten, metallurgischem Know-how und der Nähe zu den weltweit am schnellsten wachsenden Futtermittelmärkten wider.
Von der OEM-eigenen Zulieferkette bis hin zu unabhängigen Spezialisten
Vor zwanzig Jahren war die Herstellung von Ringmatrizen weitgehend abhängig. Die OEMs von Pelletiermaschinen produzierten ihre Matrizen selbst oder bezogen sie von einer Handvoll etablierter westlicher Zulieferer. Anlagenbetreiber hatten kaum Alternativen, und die Lieferzeiten für Ersatzmatrizen betrugen für Märkte außerhalb Europas und Nordamerikas oft sechs Wochen oder mehr.
Die Landschaft präsentiert sich heute anders. Unabhängige Spezialisten für Ringmatrizen – Unternehmen, die sich ausschließlich auf Matrizen und Verschleißteile konzentrieren – haben sich als wettbewerbsfähige Alternative etabliert. Diese Firmen bedienen verschiedene OEM-Plattformen (CPM, Andritz, FAMSUN, Bühler, Van Aarsen u. a.) und bieten Futtermittelwerksbetreibern somit mehr Flexibilität. Vor allem aber haben sie die Qualitätslücke geschlossen.
Eine in Liyang, Provinz Jiangsu – Chinas Zentrum für Futtermittelmaschinen – gefertigte Ringmatrize erreicht oder übertrifft mittlerweile die Leistung einer in Europa hergestellten Matrize. Der Unterschied: Sie wird in zwei statt sechs Wochen geliefert und ist 20–30 % günstiger. Für eine Futtermühle in Bangladesch, die im Dreischichtbetrieb mit geringen Gewinnmargen arbeitet, ist dieser Unterschied erheblich.
Hongyangs Position in der Lieferkette
Liyang Hongyang Feed Machinery, gegründet 2006, steht im Zentrum dieser Entwicklung. Das Unternehmen produziert Ringmatrizen und Walzengehäuse für nahezu alle gängigen Pelletpressenmodelle, von den Baureihen SZLH250 bis SZLH768. Das Produktportfolio umfasst Durchmesser von 0,8 mm für Garnelenfuttermatrizen bis hin zu 18 mm für Biomassepellets und bedient Anwendungen in der Geflügel-, Nutztier-, Fisch- und Düngemittelindustrie.
Drei Faktoren zeichnen Hongyangs Marktposition aus:
Was Futtermittelwerksbetreiber jetzt priorisieren
Veröffentlichungsdatum: 25. Mai 2026










